Eigenkapital für die Baufinanzierung — was zählt, was nicht
Eigenkapital ist der wichtigste Stellhebel beim Baufi-Vergleich. Mehr Eigenkapital = besserer Zins. Aber was zählt überhaupt als Eigenkapital?
Was Banken als Eigenkapital anerkennen
- Spar- und Tagesgeld-Guthaben
- Wertpapier-Depots (bei Verkauf zum Kaufzeitpunkt)
- Bausparvertrag (zuteilungsreif oder mit klarem Plan)
- Lebensversicherungen (Rückkaufswert)
- Schenkungen der Eltern oder Verwandten (notariell festhalten)
- Eigenleistung (Muskelhypothek): 30-50 % der angesetzten Stunden anrechenbar
Was nicht zählt
- Erwartete künftige Gehaltserhöhungen
- Geld, das noch nicht da ist (z.B. erwarteter Bonus)
- Kreditrahmen oder Dispo
- Riester-Ansparungen ohne Wohn-Riester-Status
Wieviel Eigenkapital sinnvoll ist
- Minimum: Kaufnebenkosten (NRW ~11 %) — sonst 100 %-Finanzierung mit Aufschlag
- Standard: Nebenkosten + 10-20 % vom Kaufpreis
- Premium: 30-40 % vom Kaufpreis — beste Konditionen
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