Immobilien-Projektkalkulator

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Projektmarge, Rendite und Break-even in Sekunden berechnen

Ob Sanierungsobjekt, Fix-and-Flip oder kleine Projektentwicklung: Tragen Sie Ankauf, Baukosten, Finanzierung und erwarteten Verkaufserlös ein — der Immobilien-Projektkalkulator zeigt sofort, was am Ende übrig bleibt und ab welchem Verkaufspreis sich Ihr Projekt trägt.

1 · Ankauf
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2 · Bau & Sanierung
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3 · Finanzierung
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Mon
4 · Verkauf
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Projektüberschuss vor Steuern
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Verkaufserlös minus aller Projektkosten inklusive Finanzierung und Verkaufsnebenkosten.
Gesamtinvestition (Ankauf, NK, Bau, Puffer)
– €
davon Fremdkapital
– €
Finanzierungskosten (Zins × Laufzeit)
– €
Gesamtkosten des Projekts
– €
Marge auf Verkaufserlös
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Rendite auf Gesamtkosten
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Eigenkapitalrendite
– %
Eigenkapitalrendite p.a.
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Break-even-Verkaufspreis
– €

Diese Berechnung ist eine Orientierung, keine Steuer- oder Anlageberatung. Nicht enthalten sind Spekulations-, Gewerbe- oder Umsatzsteuer sowie eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung — diese hängen von Ihrer persönlichen Situation ab. Die Finanzierungskosten werden vereinfacht als Zins auf das volle Fremdkapital über die gesamte Projektdauer gerechnet.

Ihre Zahlen sehen tragfähig aus — oder Sie sind unsicher, ob der Puffer reicht? Wir prüfen Ankauf und Kalkulation Ihres Projekts mit.

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Wie der Immobilien-Projektkalkulator rechnet

Ein Immobilienprojekt ist erst dann gut, wenn die Zahlen bis zum Verkauf durchtragen — nicht nur beim Ankauf. Der Kalkulator bildet den kompletten Weg vom Kauf über die Bauphase bis zum Verkauf ab und rechnet in vier Blöcken. Alle Eingaben sind frei änderbar, sodass Sie in Minuten mehrere Szenarien durchspielen können: konservativ, realistisch und optimistisch.

Der zentrale Wert ist der Projektüberschuss vor Steuern — der Betrag, der nach Abzug aller Kosten vom Verkaufserlös übrig bleibt. Daraus leitet das Tool drei Renditekennzahlen und den entscheidenden Break-even-Punkt ab:

KennzahlBedeutung
Marge auf VerkaufserlösÜberschuss geteilt durch den Verkaufspreis. Zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes am Ende Gewinn sind — die klassische Bauträger- bzw. Developer-Marge.
Rendite auf GesamtkostenÜberschuss geteilt durch die gesamten Projektkosten. Sagt, wie effizient das eingesetzte Kapital arbeitet — unabhängig vom Verkaufspreis.
EigenkapitalrenditeÜberschuss geteilt durch das eingesetzte Eigenkapital. Wird der Fremdkapital-Hebel richtig genutzt, liegt sie deutlich über der Kostenrendite. Zusätzlich weist das Tool die Rendite p.a. aus, also umgerechnet auf ein Jahr.
Break-even-VerkaufspreisDer Verkaufspreis, bei dem der Überschuss exakt null ist. Alles darunter bedeutet Verlust. Dieser Wert ist Ihr Sicherheitsanker in Preisverhandlungen und bei fallenden Märkten.

Die vier Kostenblöcke eines Immobilienprojekts

1. Ankauf und Kaufnebenkosten

Der Ankaufspreis ist nur der sichtbare Teil. Dazu kommen die Kaufnebenkosten, die in Nordrhein-Westfalen besonders ins Gewicht fallen: Die Grunderwerbsteuer beträgt in NRW 6,5 % und gehört damit zu den höchsten Sätzen in Deutschland. Hinzu kommen Notar und Grundbuch mit rund 1,5 bis 2,0 % sowie — falls über einen Makler angekauft wird — eine Käuferprovision. Realistisch liegen die reinen Kaufnebenkosten in NRW ohne Maklerprovision bei etwa 8 %; mit Provision entsprechend höher. Der Kalkulator nutzt 8 % als Startwert, den Sie an Ihren Fall anpassen.

2. Bau- und Sanierungskosten plus Puffer

Ob energetische Sanierung, Grundriss-Umbau oder Aufteilung eines Mehrfamilienhauses: Die Baukosten sind der Block mit der größten Unsicherheit. Deshalb rechnet das Tool einen Puffer für Unvorhergesehenes auf die Baukosten — Standard sind 10 %. Erfahrene Projektentwickler kalkulieren bei Bestandsobjekten mit unbekannter Substanz eher konservativer, weil sich Überraschungen (Statik, Leitungen, Schadstoffe, Denkmalauflagen) fast immer erst nach Baubeginn zeigen. Ein zu knapper Puffer ist die häufigste Ursache dafür, dass eine schöne Kalkulation am Ende nicht aufgeht.

3. Finanzierung

Projekt- und Zwischenfinanzierungen sind in der Regel teurer als eine klassische Baufinanzierung für die selbst genutzte Immobilie, weil die Bank das Bau- und Verwertungsrisiko mitträgt. Der Kalkulator zieht Ihr Eigenkapital von der Gesamtinvestition ab und verzinst nur das verbleibende Fremdkapital über die Projektdauer. Das ist bewusst vereinfacht — in der Praxis wird das Darlehen oft in Tranchen abgerufen, wodurch die tatsächlichen Zinskosten niedriger ausfallen können. Für eine erste Einschätzung liegen Sie mit dem Vollansatz auf der sicheren, vorsichtigen Seite.

4. Verkauf

Am Ende steht der Verkaufserlös — und auch der kostet. Verkaufsnebenkosten umfassen Vermarktung, Home-Staging, gegebenenfalls eine Verkäuferprovision und eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung, wenn das Darlehen vorzeitig abgelöst wird. Der Startwert von 3 % ist eine grobe Orientierung; wer selbst vermarktet, liegt darunter, wer über einen Makler verkauft, darüber.

Welche Projektmarge ist realistisch?

Eine seriöse Antwort lautet: Es kommt darauf an. Die erzielbare Marge hängt vom Objekttyp, der Lage, dem Sanierungsgrad, der Marktphase und Ihrer eigenen Kalkulationsdisziplin ab — pauschale Renditeversprechen sind ein Warnsignal, kein Gütesiegel. Entscheidend ist nicht die eine Zahl, sondern der Abstand zwischen Ihrer erwarteten Marge und dem Break-even. Je größer dieser Puffer, desto mehr Fehler und Marktbewegungen verträgt Ihr Projekt.

Nutzen Sie den Kalkulator deshalb nicht für eine einzige Rechnung, sondern für einen Stresstest: Was passiert mit dem Überschuss, wenn die Baukosten 15 % höher liegen? Wenn der Verkauf drei Monate länger dauert und die Zinsuhr weiterläuft? Wenn der erzielbare Verkaufspreis 5 % unter Ihrer Erwartung liegt? Ein Projekt, das nur im Best Case funktioniert, ist kein Projekt, sondern eine Wette.

Faustregel aus der Praxis: Wenn schon der optimistische Fall nur eine dünne Marge zeigt, ist das Objekt zu diesem Ankaufspreis nicht das richtige. Der Gewinn im Projektgeschäft entsteht beim Einkauf — nicht beim Verkauf.

Steuern nicht vergessen: Spekulationssteuer und gewerblicher Grundstückshandel

Der Kalkulator zeigt den Überschuss vor Steuern — und die Steuer entscheidet oft, ob ein Projekt am Ende wirklich lohnt. Zwei Themen sind für Immobilienprojekte zentral:

  • Spekulationssteuer (§ 23 EStG): Wird eine Immobilie im Privatvermögen innerhalb von zehn Jahren nach Ankauf verkauft, ist der Gewinn grundsätzlich als privates Veräußerungsgeschäft steuerpflichtig. Gerade bei Fix-and-Flip mit kurzer Haltedauer ist das der Regelfall. Details erklären wir im Ratgeber Spekulationssteuer Immobilie: Frist & Berechnung.
  • Gewerblicher Grundstückshandel (Drei-Objekt-Grenze): Werden mehr als drei Objekte innerhalb eines engen Zeitraums von in der Regel fünf Jahren gekauft und verkauft, geht die Finanzverwaltung nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs regelmäßig von gewerblichem Grundstückshandel aus. Folge: zusätzlich Gewerbesteuer, keine Steuerfreiheit nach zehn Jahren, unter Umständen Umsatzsteuerfragen. Der Fünf-Jahres-Zeitraum ist dabei ein Anhaltspunkt, keine starre Grenze.

Beide Punkte sind stark einzelfallabhängig. Rechnen Sie Ihre Projekte deshalb immer mit einem Steuerberater durch, bevor Sie ankaufen — die richtige Struktur (privat, GmbH, Haltefrist) entscheidet über einen erheblichen Teil des Ergebnisses. Der Kalkulator ersetzt diese Beratung ausdrücklich nicht.

Typische Fehler in der Projektkalkulation

  • Kaufnebenkosten kleingerechnet: In NRW summieren sich 6,5 % Grunderwerbsteuer plus Notar und Grundbuch schnell auf einen fünfstelligen Betrag, der gern übersehen wird.
  • Kein oder zu kleiner Puffer: Bauprojekte ohne Reserve für Unvorhergesehenes geraten bei der ersten Überraschung ins Minus.
  • Finanzierungskosten unterschätzt: Zieht sich das Projekt in die Länge, läuft die Zinsuhr weiter — Zeit ist im Projektgeschäft direkt Geld.
  • Verkaufspreis zu optimistisch: Der erzielbare Preis ist der Wert, den der Markt heute zahlt, nicht der Wunschwert aus einem Vergleichsportal.
  • Steuern erst am Ende bedacht: Ob der Gewinn privat oder gewerblich versteuert wird, kann das Ergebnis um mehrere zehntausend Euro verschieben.

So begleiten wir Ihr Immobilienprojekt

Der Kalkulator ist der erste Schritt. Wenn aus einer Idee ein konkretes Objekt wird, prüfen wir mit Ihnen die Annahmen, die hinter den Zahlen stehen — von der belastbaren Baukostenschätzung über die Finanzierungsstruktur bis zur realistischen Verkaufseinschätzung für die konkrete Lage. Mehr dazu auf unseren Seiten zur Projektbegleitung für Immobilien-Projekte und zur Projektentwicklung. Als beratender Partner mit Sitz in Essen begleiten wir Bauträger, Investoren und private Eigentümer in Essen und ganz NRW — auf Augenhöhe, mit ehrlichen Zahlen und ohne Verkaufsdruck.

Häufige Fragen zum Immobilien-Projektkalkulator

Für welche Immobilienprojekte eignet sich der Kalkulator?

Für alle Vorhaben, bei denen Sie ankaufen, Wert schaffen und wieder verkaufen: Fix-and-Flip von Eigentumswohnungen, die Sanierung und der Verkauf eines Einfamilien- oder Mehrfamilienhauses, die Aufteilung eines Zinshauses in Eigentumswohnungen oder eine kleine Projektentwicklung. Für Buy-and-hold-Investments mit dauerhafter Vermietung ist dagegen eine Mietrendite-Betrachtung die passendere Kennzahl.

Wie genau ist das Ergebnis?

Das Ergebnis ist so gut wie Ihre Eingaben. Der Kalkulator rechnet die Zusammenhänge korrekt, arbeitet bei den Finanzierungskosten aber bewusst mit einer vorsichtigen Vereinfachung. Er ersetzt keine detaillierte Projektkalkulation mit Baukostenaufstellung, Zahlungsplan und Steuerberatung, liefert aber eine belastbare erste Einschätzung, ob sich ein Objekt überhaupt lohnt.

Warum sind die Kaufnebenkosten mit 8 % voreingestellt?

Weil in Nordrhein-Westfalen allein die Grunderwerbsteuer 6,5 % beträgt und mit Notar- und Grundbuchkosten von rund 1,5 bis 2,0 % zusammen etwa 8 % ergeben. Kaufen Sie über einen Makler, kommt dessen Provision hinzu und Sie sollten den Prozentsatz entsprechend erhöhen. In anderen Bundesländern gelten andere Grunderwerbsteuersätze.

Was bedeutet der Break-even-Verkaufspreis?

Er nennt den Verkaufspreis, bei dem Ihr Projektüberschuss genau null ist — also alle Kosten gerade gedeckt sind. Jeder Euro darüber ist Gewinn, jeder Euro darunter Verlust. In Preisverhandlungen und bei einem schwächeren Markt ist dieser Wert Ihr wichtigster Sicherheitsanker.

Ist der berechnete Überschuss mein Gewinn nach Steuern?

Nein. Der Kalkulator zeigt den Überschuss vor Steuern. Je nach Haltedauer und Struktur können Spekulationssteuer, bei gewerblichem Grundstückshandel zusätzlich Gewerbesteuer und unter Umständen Umsatzsteuer anfallen. Klären Sie die steuerliche Behandlung immer vorab mit einem Steuerberater.

Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?

Nein. Die gesamte Berechnung läuft direkt in Ihrem Browser. Es werden keine Eingaben an einen Server gesendet, gespeichert oder ausgewertet — Sie können völlig anonym so viele Szenarien durchrechnen, wie Sie möchten.

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