Eigenkapital für die Baufinanzierung, was zählt, was nicht

Fachlich geprüft von Serkan Parlak · zugelassener Immobiliardarlehensvermittler nach §34i GewO (Reg.-Nr. D-W-122-KZSM-71), IHK zu Essen.

Eigenkapital für die Baufinanzierung, was zählt, was nicht

Eigenkapital ist der wichtigste Stellhebel beim Baufi-Vergleich. Mehr Eigenkapital = besserer Zins. Aber was zählt überhaupt als Eigenkapital?

Was Banken als Eigenkapital anerkennen

  • Spar- und Tagesgeld-Guthaben
  • Wertpapier-Depots (bei Verkauf zum Kaufzeitpunkt)
  • Bausparvertrag (zuteilungsreif oder mit klarem Plan)
  • Lebensversicherungen (Rückkaufswert)
  • Schenkungen der Eltern oder Verwandten (notariell festhalten)
  • Eigenleistung (Muskelhypothek): 30-50 % der angesetzten Stunden anrechenbar

Was nicht zählt

  • Erwartete künftige Gehaltserhöhungen
  • Geld, das noch nicht da ist (z.B. erwarteter Bonus)
  • Kreditrahmen oder Dispo
  • Riester-Ansparungen ohne Wohn-Riester-Status

Wieviel Eigenkapital sinnvoll ist

  • Minimum: Kaufnebenkosten (NRW ~11 %), sonst 100 %-Finanzierung mit Aufschlag
  • Standard: Nebenkosten + 10-20 % vom Kaufpreis
  • Premium: 30-40 % vom Kaufpreis, beste Konditionen

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