Wohnflächenberechnung — was Banken wirklich akzeptieren

Wohnflächenberechnung — was Banken wirklich akzeptieren

Die Wohnflächenangabe im Exposé und die echte Wohnfläche nach Norm stimmen oft nicht überein. Banken rechnen mit der korrekten Berechnung — Käufer sollten das verstehen, bevor sie kaufen.

Zwei Berechnungs-Methoden

  • WoFlV (Wohnflächen-Verordnung): Standard im Mietrecht. Balkon/Terrasse zählen nur zu 25-50 %, Dachschrägen unter 1 m gar nicht, 1-2 m halb.
  • DIN 277: umfassender — alle Flächen inkl. Balkon/Terrasse zu 100 %, Heizungsräume zu 50 %. Erlaubt höhere Quadratmeter.

Bauträger und Verkäufer rechnen oft nach DIN 277, weil das mehr m² ergibt und höhere Quadratmeterpreise rechtfertigt. Banken bewerten meist nach WoFlV — was die Wohnfläche schrumpfen lässt.

Auswirkung auf den Beleihungswert

Bei Abweichungen über 3 % kann der Beleihungswert (Bank-Bewertung) niedriger ausfallen als der Kaufpreis. Das wirkt sich direkt auf den Beleihungsauslauf und damit die Zinsen aus.

Was du beim Kauf prüfen solltest

  • Frage den Verkäufer nach der zugrundeliegenden Berechnungsmethode
  • Hole eine eigene Wohnflächenberechnung — ein Vermesser kostet 200-500 €
  • Bei Abweichung >3 %: Verhandlungsspielraum oder Anpassungsklausel im Notarvertrag

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